Castello Toscano Logo

"Castello Toscano"

Toskana.... das klingt nach Hügellandschaft in mildem Licht, nach Olivenhainen und Rebbergen. Das klingt nach Städten mit Renaissancepalästen, nach Burgen und Schlössern mit zypressengesäumten Zufahrten.
Toskana... das klingt nach Urlaub, nach Lebensfreude, nach Genuss.
Das klingt nach Fiorentina, nach Polenta – und natürlich nach würzigen Rotweinen.

Das besondere an den toskanischen Rotweinen ist nämlich, dass sie – wie die Landschaft und die Architektur – unverwechselbar sind. Sie vereinen die Reife der südlichen Sonne mit der Frische und Mineralik der hohen Weinberglagen. Die stabile Mitte zwischen dieser Spannung der Charaktereigenschaften bietet die Würze des Sangiovese, der das Rückgrat fast jeden toskanischen Weines ausmacht.

Es hat schon einen Grund, dass toskanische Weine in der ganzen Welt berühmt und gefragt sind und dass „Chianti“ für jeden Weinliebhaber ein Begriff ist. Es ist ein tolles Gebiet, es sind großartige Weine.

Wenn man – so wie Rolf Freund – eine lebenslange Leidenschaft für feine Weine pflegt, zählt die Toskana zu den Herzensangelegenheiten. Gemeinsam mit dem begnadeten Weinmacher Matteo Bernabei machte sich Rolf Freund auf die Suche nach anspruchsvollen Rotweinen in den Weinbergen und -kellern der Toskana. Die beiden passionierten Weinexperten wollten Weine kreieren, die regionstypisch schmecken, verführerisch balanciert und gute Speisenbegleiter sind.

Sie sind dabei sehr konzentriert und weitsichtig vorgegangen, haben ganz genau auf die kleinsten Details in jedem Wein geachtet und trotzdem nie das große Ganze aus den Augen verloren. Wie bedächtige Schachspieler haben sich Rolf Freund und Matteo Bernabei verhalten – nur haben sie nicht gegeneinander taktiert, sondern ihre Erfahrungen gemeinsam eingebracht.

Die Weine

Rosso Castello Toscano

Die aristokratische Struktur dieses Weines ist beeindruckend. Er verführt mit frischen Noten von Sauerkirschen und Cassis, zeigt dann Frische und eleganten Gerbstoff am Gaumen und ist im Abgang geprägt von zarten Holznoten und unglaublicher Würze. Die beiden Weinmacher haben für diesen Rosso rassigen Sangiovese mit weichem Merlot vermählt und den Wein insgesamt sechs Monate in Barriques reifen lassen. Mit 13,5% Alkohol ist er mittelkräftig und daher ein wunderbarer Speisenbegleiter zu dunklem Fleisch und pikant gewürzten Gemüse- und Nudelgerichten. Am schönsten zeigt er seine Eleganz, wenn er leicht gekühlt – bei maximal 16 Grad – serviert wird. Der stabile, gut strukturierte Rosso trägt einen Turm auf dem Etikett.




Chianti castello Toscano

Ein Chianti wie aus dem Geschmacks-Bilderbuch! Samtig und balanciert mit feiner, reifer Frucht und sehr charmantem Schmelz. Diesem Wein merkt man die Erfahrung seiner Macher an. Er besteht zu 100% aus Sangiovese, wurde neun Monate lang in Barriques gereift, hat 13,5% Alkohol und schmeckt am besten leicht gekühlt oder bei einer Temperatur von rund 16 Grad. Ein perfekter Begleiter zu würzigem Geflügel, zu Pilzgerichten und rosa gebratenem Rind. Der harmonische und betörend duftende Chianti trägt einen Springer/Pferd auf dem Etikett.

Schachfigur Springer

Schach

In Italien wurde die Renaissance geboren. Es war die Zeit der großen Erfinder und Strategen, der Architekten und Künstler, der Denker und Mathematiker. Kein Wunder, dass hier auch das Schachspiel seine Blütezeit erlebte.

Das Genie Leonardo da Vinci spielte gegen seinen Freund Luca Pacioli, den führenden Mathematiker seiner Zeit. Lorenzo de Medici, der mächtige Fürst mit dem Beinamen Il Magnifico, ließ sich von Luca Pacioli das Schachspiel beibringen. Auf den Schlössern und Burgen, den Castelli der Toskana, wurde Schach in Perfektion ausgeführt. Wer Schach spielte, galt als klug, als weitsichtig und strategisch denkend. Leonardo da Vinci und Luca Pacioli verfassten sogar ein Buch: De Ludo Scacchorum – Vom Schachspiel. Pacioli erdachte knifflige Züge, da Vinci fertigte die Zeichnungen dazu an. Sicherlich leerten sie so einige Flaschen köstlichen Weines während ihrer gemeinsamen Arbeit.

...und Wein

Ein erfahrener Weinmacher erkennt die Größe und das Potential in einem Wein, betrachtet geduldig aber sehr wachsam dessen Veränderungen, er sieht Entwicklungen voraus und setzt im richtigen Moment kleine Schritte, die Großes bewirken. Weinmachen und Schachspielen weisen viele Parallelen auf.

Fingerspitzengefühl und Erfahrung, Weitsicht und Liebe zum Detail haben Matteo Bernabei und Rolf Freund angewendet, als sie die beiden Weine der Serie „Castello Toscano“ kreierten. Es sind wahrlich humanistische Weine.


Castello Toscano Logo Castello Toscano Logo

Rezepte

Italienisch schlemmen und dazu Castello Toscano!

Ribollita

Zu Chianti „Castello Toscano“ DOCG

Für 5 Personen:

Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag Zwiebeln, Karotte und Sellerie in feine Würfel schneiden, Knoblauch und Petersilienblätter fein hacken. Die Zwiebeln in einem großen Topf in Olivenöl anschwitzen. Knoblauch zugeben und ebenfalls leicht dünsten. Anschließend das geschnittene Gemüse, Petersilie und den Rosmarinzweig zugeben und alles 10 Minuten dünsten. Währenddessen gut umrühren.

Dann den Rosmarinzweig wieder entfernen. Die Bohnen abgießen, in den Topf mit dem Gemüse geben und mit 1,5 Liter Wasser und etwas Salz ca. 1 1/2 bis 2 Stunden zugedeckt leicht köcheln lassen. Sobald die Bohnen weich sind, die Hälfte durch ein Sieb passieren und als Püree wieder zurück in den Topf geben. Den geputzten Mangold grob hacken, den Kohl (ohne Strunk) grob zerkleinern, Kartoffeln schälen und grobwürfelig schneiden

Die Tomaten überbrühen, enthäuten, vierteln und entkernen (die Dosentomaten gut abtropfen lassen und ebenfalls vierteln). Alles zu den Bohnen geben und noch etwa 20 Minuten weiterköcheln lassen. Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe je nach gewünschter Konsistenz mit ca. 1/2 Liter Wasser auffüllen und mit Salz und Chilipulver abschmecken. Nochmals aufkochen lassen. Vor dem Servieren 1 oder 2 Brotscheiben in jeden Teller legen, die Suppe darauf verteilen und mit etwas feinem Olivenöl beträufeln.

Pappardelle alla Lepre

(Pappardelle mit Hasenragout)

Zu Rosso „Castello Toscano“

Für 7 Personen (circa 120 Minuten):

Fleisch waschen und klein schneiden. Knoblauch und Zwiebeln schälen und würfeln. Sellerie putzen, waschen und würfeln. Rotwein (am besten Rosso Toscana „Castello Toscano“ verwenden, für ein hochwertiges und harmonisches Zusammenspiel von Wein und Speise), Knoblauch, Zwiebeln, Sellerie, Fenchelsamen, Lorbeerblätter, Gewürznelken und Pfefferkörner mischen. Fleisch darin zugedeckt am besten über Nacht ziehen lassen.

Fleisch aus der Marinade nehmen, trocken tupfen. Öl in einem Schmortopf erhitzen. Fleisch darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Marinade nach und nach dazu gießen, unter Rühren aufkochen. Mit Thymian würzen. Zugedeckt zunächst 1 Stunde schmoren.

Tomaten waschen, putzen, vierteln und entkernen. Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Tomaten, Tomatenmark und Fond zufügen. Weitere 30 Minuten schmoren. Nudeln nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser zubereiten. Petersilie waschen, hacken und in die Soße rühren. Das Ragout nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Portionsweise mit den Nudeln servieren.